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12. August 2017: Speisewagenfahrt «TEE Flèche du Jura»

Die Fahrt findet definitiv statt! Es hat noch wenige Plätze im zweiten Speisewagen (Mitropa) zur Verfügung.

Unsere diesjährige Sommerabendrundfahrt am Zürcher Street Parade-Wochenende führt uns in die Nordwestschweiz und zwar in den schönen Kanton Jura. Wir freuen uns, Ihnen dieses Jahr wieder den historischen TEE-Speisewagen ARmz 211 anzubieten, nachdem dies letztes Jahr aus technischen Gründen nicht möglich war. Je nach Buchungseingang wird die Komposition wieder mit attraktiven Zusatzwagen ergänzt.

Start ist im Bahnhof Zürich-Seebach. Mit Zustiegsmöglichkeiten in Zürich HB, Baden und Brugg geht die Reise weiter durch das Fricktal in Richtung Basel, wo wir über die Strecke Dornach – Laufen nach Delémont gelangen. Nach einem kurzen Aufenthalt geht es weiter in Richtung Moutier, Tavannes bis nach Biel. Vorbei an Solothurn, Oensingen und Olten kehren wir über Aarau, Brugg AG und Baden (möglicher Ausstieg) zurück an den Ausgangspunkt. Wir bieten auch dieses Jahr unterwegs wiederum spezielle Fotohalte und Pausen an.

Das TEE würdige 4-Gang Abendessen (Haus-Aperitif, 1. Vorspeise, 2. Vorspeise, Hauptgang mit Fleisch oder vegetarisch, Dessert) wird auch dieses Jahr wieder unter der Leitung von unserem Mitglied und ehemaligen Speisewagenkoch Urs Bechter mit viel Liebe auf dem Zug zubereitet.

Wir freuen uns, Sie zu diesem traditionellen Erlebnis begrüssen zu dürfen. Sie unterstützen damit den Erhalt und Betrieb unserer historischen TEE-Lok Re 4/4 I 10034.

Weitere Details sowie die allgemeinen Bedingungen entnehmen Sie bitte dem Flyer (PDF).


Vorname*

Nachname*

Adresse*

PLZ/Ort*

Land*

E-Mail*

Telefon (für eventuelle Rückfragen)*

Anzahl Plätze im TEE-Speisewagen (inkl. 4-Gang Menü) à CHF 159.-

- davon Anzahl Fleisch-Menüs

- davon Anzahl Vegi-Menüs

- davon Anzahl Mitglieder TEE-CLASSICS

- davon Anzahl Jugendliche

Einstieg
Zürich SeebachZürich HBBadenBrugg AG

Ausstieg
AarauBrugg AGBadenZürich HBZürich Seebach

Bemerkungen

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TEE Re 4/4 I 10034 mit ARmz 211

Original TEE-Interieur im Speisewagen .

Die vorgesehene Route des TEE Flèche du Jura.

Jetzt im TEE-Shop: Tolle Plakatsammlung der TEE-Ärea

TEE-Plakate_Cover (002)

Rechtzeitig zum 60. Jahrestag vom Start der TEE-Züge ist das neueste Werk mit dem Titel «Trans Europ Express – Plakatkunst 1957-1990» erhältlich. Wir sind stolz, dass dieses tolle Buch aus den eigenen Reihen stammt. Initiant und Autor ist TEE-CLASSICS Mitgründer Daniel Häni.

Die Geschichte des TRANS EUROP EXPRESS (TEE) ist eine Erfolgsstory der staatlichen Eisenbahngesellschaften in der Nachkriegszeit. Sie entstand in der Zeit des Wirtschaftswunders (1950–1970) in Europa. Vieles zum Konzept und des Betriebs in der TEE-Ära ist bereits in zahlreichen Büchern beschrieben. Das vorliegende Werk soll das Bestehende ergänzen. Es wird erstmalig und ausschliesslich die Plakat-Werbung der TEE-Verbindungen von den beteiligten Staatsbahnen aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und der Schweiz dargestellt.

Im Buch wird die Plakatkunst in der Reisewerbung für den hochwertigen, grenzüberschreitenden Personenverkehr dargestellt. Daraus wird sichtbar, was die Faszination der TEE-Ära mit dem vielseitigen Spektrum der am TEE-Konzept teilnehmenden Bahnen ausmacht. Die Betrachtung wird ergänzt durch die Bahn-Angebote der Schlafwagenverbindungen im TEN-Pool und dem Internationalen Güterverkehr TEEM.  Diese drei Kategorien wurden während rund 30 Jahren über ganz Europa mit kunstvollen  Plakaten beworben.

Aus dem Inhalt

• Einführung in die Plakat-Geschichte
• Einführung in die Geschichte der TEE
• Plakate TRANS EUROP EXPRESS
• Plakate TRANS EURO NACHT (TEN)
• Plakate TRANS EUROP EXPRESS MARCHANDISES (TEEM)

204 Seiten, ca. 160 Abbildungen, 24×32 cm, Hardcover, Fadenheftung
Durchgängig in 3 Sprachen (D/F/E)

Das grossformatige Buch ist ab sofort in unserem TEE-Shop erhältlich.
CHF 79.00 / EUR 71.80 (für Mitglieder von TEE-CLASSICS: CHF 71.00 / EUR 64.60)

 

 

23. – 25.06.17: TEE-CLASSICS an den Rail Days im Verkehrshaus Luzern

oldistunden-grenzbahnhof-re-44-i-346879Vom 23. – 25. Juni 2017 finden im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern die Rail Days statt. Auch TEE-CLASSICS ist mit von der Partie. Jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr habt Ihr die Möglichkeit, unsere liebevoll restaurierte Re 4/4 10034 TEE zu besichtigen oder euch mit Artikeln aus unserem TEE-Shop einzudecken. Wir freuen uns auf euren Besuch. 

Rail Days
An diesem Wochenende präsentieren Ihnen das Verkehrshaus, befreundete Museen, Vereine, Sammler und Partner, ausgewählte Schätze aus ihren Sammlungen zum Thema Schienenverkehr, stellen aktuelle Projekte vor und pflegen einen regen Erfahrungsaustausch. Freuen Sie sich auf ein Wochenende voller einmaliger Erlebnisse.

Dynamische Plakate für schnelle Züge (Publikation Zürichsee Zeitung 01.06.2017)

Es ist genau 60 Jahre her, dass Züge des Trans Europ Express (TEE) erstmals durch Europa rollten. Der Bildband «Trans Europ Express Plakatkunst 1957-1990» zeigt, wie damals für die Luxuszüge geworben wurde. Herausgegeben hat ihn ein Oberriedner.

Manch älterer Oberriedner mag sich noch erinnern, dass TEE-Züge in Richtung Mailand den Bahnhof Oberrieden Dorf rasant durchquerten. Ab 1957 verbanden 13 TEE-Dieseltriebzüge die wichtigsten Hauptstädte Europas. 1961 wurde das Netz der Städteverbindungen aus der Schweiz mit den elektrischen Rae TEE II erweitert.

Diese Triebzüge waren für vier Stromsysteme ausgelegt und konnten deshalb ohne Lokomotivwechsel zwischen Mailand, Paris, Brüssel und Amsterdam verkehren. Damals verliess der TEE «Gottardo» mit vier Erstklass-, einem Speise- und einem Küchen- und Maschinenwagen Zürich um 8.50 Uhr. Seine Höchstgeschwindigkeit betrug 160 km/h. Den Bahnhof Mailand erreichte der Zug nach 3 Stunden 47 Minuten. «Die heutige Reisezeit durch den neuen Gotthard-Basistunnel beträgt 3 Stunden 26 Minuten», sagt der Herausgeber des Bildbands, Daniel Häni.

Der Anstoss, das TEE-System zu entwickeln, kam in den 1950er-Jahren vom Generaldirektor der niederländischen Staatsbahnen Franciscus Quirien Den Hollander. Am europäischen Bahnprojekt beteiligten sich die Bahnen von Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg, der Niederlande und als einziger nicht EWR-Staat die Schweiz. Später kamen noch Spanien und Dänemark dazu. «Ziel war ein Bahnangebot mit möglichst kurzen Reisezeiten zwischen den Metropolen und Tourismusorten dieser Länder», erklärt Daniel Häni. Dass es gelungen sei, ein einheitliches Erscheinungsbild der Züge zu schaffen, sei erstaunlich. Das Markenzeichen der TEE-Express-Züge wurde die Farbkombination «Weinrot/Beige».

Fündig im Wirtschaftswunder-Museum

Geworben wurde mit Komfort und Geschwindigkeit der Erstklass-Züge. Die beteiligten Staatsbahnen beauftragten namhafte Kunstschaffende, deren Biografien im Buch aufgelistet sind, für die Plakate. «In den Plakaten wird ersichtlich, was die Faszination der TEE-Ära ausmachte», sagt Häni. 160 Plakate hat er aus ganz Europa zusammengetragen. Zwei Jahre hat der in seinem früheren Berufsleben in der Agrochemie Tätige für sein erstes Buch recherchiert. «Bei Vereinen, Museen und Sammlungen, auch Privatpersonen», erzählt er. «In Deutschland gibt es ein Wirtschaftswunder-Museum, da wurde ich auch fündig.

«Die Plakate zeigen die Aufbruchstimmung und den Zeitgeist.»Daniel Häni, Herausgeber

Die Plakate zeigen die Aufbruchstimmung und den Zeitgeist», sagt er. Diese zu veröffentlichen war auch eine Kostenfrage. «Museen oder Sammlungen stellen diese nicht gratis zur Verfügung.» Die Texte bieten eine französische und englische Übersetzung der deutschen Texte.

Natürlich sind auch Schweizer Plakate aufgelistet. «In den Plakaten von Kurt Wirth und Hans Hartmann zeigt sich exemplarisch die Vorreiterrolle des Landes im progressiven Design der Nachkriegsjahre», schreibt Kunsthistorikerin Bettina Richter. Fotografie und Grafik als gestalterische Mittel, eine klare Komposition und die präzzis eingesetzte Typografie seien Charakteristika des nüchternen, objektiven Swiss Style.

Europa-Bahnen hatten schweren Stand

Das europäische Bahnprojekt beinhaltete auch in Europa verkehrende Nachtzüge (TEN (Trans Euro Nacht) und Güterzüge (TEEM Trans Europ Marchandises). Auch diese Züge sind mit Plakaten beworben worden.

Warum die Europa-Bahnen in der EU einen schweren Stand hatten, erläutert Sebastian Ramspeck, EU-Korrespondent des Schweizer Fernsehens. «Die europäische Integration ist von ihrem Wesen her stets vor allem ein Liberalisierungsprojekt gewesen, sehr viel weniger ein Investitions- und Infrastrukturprogramm.» Der Eisenbahn habe das nicht geholfen.

Nach dreissig Jahren endete das so engagiert gestartete europäische Bahnprojekt. Benedikt Weibel, ehemaliger SBB-Chef, erklärt es: «Züge mit ausschliesslich erster Klasse fanden keine ausreichende Nachfrage. Ausserdem waren es zu wenig Sitzplätze.» Die Züge wurden verschrottet. Ein Schweizer Exemplar konnte gerettet werden. SBB Historic übernahm die am besten erhaltene Komposition, restaurierte sie zu einem Zug mit 210 Plätzen und bietet sie für Extrafahrten an.

«Trans Europ Express, Plakatkunst 1957 – 1990», ISBN 98-3-906118-51-2, 79 Franken, ist im Mai 2017 erschienen und kann beim Autor Daniel Häni, daniel.haeni@bluewin.ch sowie bei Rotten Verlags AG, Visp, bestellt werden. (Zürichsee-Zeitung)